Archives For Geschäftsideen

Fast jeder wird sich schon einmal zu Hause ausgesperrt haben. Wenn man Glück hat, gibt es noch einen Mitbewohner, der einen weiteren Schlüssel hat oder man hat einen Ersatzschlüssel bei Freunden, den Eltern oder Nachbarn deponiert. Wobei die ja alle nicht 24/7 in Rufbereitschaft sind. Ansonsten braucht man einen Schlüsseldienst, der einem für relativ wenig Geld das Schloss zerstört um einem dann für viel Geld ein neues zu verkaufen.

Eine bessere Idee hatte jetzt eine Firma in New York, die gegen eine monatliche Gebühr einen Ersatzschlüssel aufbewahren und im Notfall schnell vorbeibringen. Zuerst kommen die vorbei und nehmen den Ersatzschlüssel mit oder erstellen eine Kopie direkt in ihrem Servicewagen. Der Schlüssel wird dann mit zusammen mit einem Passwort und einem Foto des Bewohners, aber ohne Adresse sicher verwart. Im Notfall kann man die Firma 24/7 anrufen, das Passwort nennen und bekommt dann seinen Notschlüssel geliefert.

Leider scheint die Website der Firma in NY inzwischen umgezogen zu sein und ich finde die neue Adresse nicht. Trotzdem eine sehr gute Idee, die man sich hier auch überlegen könnte.

Update: Über einen Kommentar kam der Hinweis, dass es mit KeyStorage so etwas auch in Deutschland bereits gibt.

(Bild CC)

Hemdknöpfe haben die unangenehme Eigenschaft immer genau dann abzufallen, wenn man es am wenigsten brauchen kann. Also meisten, wenn man sich morgens im Hotel schnell anziehen und zu einem Termin gehen will. Dann hat man nämlich weder ein zweites Hemd dabei, noch Zeit den Knopf in Ruhe wieder anzunähen.

Eine clevere Idee aus Schweden verspricht da jetzt Abhilfe. Mit dem tic System kann man einen Hemdenknopf ohne Nadel und Faden in wenigen Sekunden wieder befestigen:

tic

Leider ist das ganze nicht wirklich billig. Für 5,50 EUR bekommt man eine Packung mit vier von den Dingern. Für einen Knopf mit vier Löchern braucht man allerdings zwei davon. Da der Anbieter gerade weltweit kostenlosen Versand anbietet, habe ich mir mal zwei Pakete bestellt, die ich mir zu meinem Reisesachen legen werden. Ich kann mich nämlich an mindestens zwei Situationen erinnern, wo ich so ein Ding gebraucht hätte. Da ich hin- und wieder auch mit Kaffee so meine Probleme habe, nehme ich allerdings, wenn der Platz es erlaubt inzwischen immer ein Ersatzhemd mit.

Ich bin aktuell in den USA und aufgrund der Größe des Landes und der Städte, kommt man nicht umhin, hier ein Auto mieten zu müssen. Das macht allerdings recht wenig Spass: Zuerst muss man sich für eine Autovermietung entscheiden, dann für ein bestimmtes Model oder zumindest eine bestimmte Klasse an Autos und dann vor Ort bei der eigentlichen Buchung dann auch noch, welches Versicherungspaket man buchen möchte. Zwar gibt es – wie fast immer im Reisebereich – entsprechende Vergleichportale, aber auch da wird es nicht wirklich richtig transparent.

Bei meinem letzten Aufenthalt in Kalifornien hatte ich vorab über eine deutsche Plattform gebucht, um dann vor Ort festzustellen, dass es lokal günstiger gewesen wäre. Dieses mal wollte ich vor Ort buchen, habe dann aber über Expedia einen Preis gefunden, der nur ein Drittel gekostet hat. Bei der Abholung wurde ich dann allerdings gezwungen, den kompletten Benzintank im voraus zu bezahlen, obwohl das nirgendwo angekündigt wurde.

Richtig schlimm ist aber das Thema Versicherungen. Wenn man da alles bucht, was der freundliche Mitarbeiter anrät, kann man den Mietpreis locker noch einmal auf das Doppelte steigern. Egal wie, man hat immer das Gefühl, dass man eigentlich gerade irgendwie betrogen wird.

In den USA startet wohl gerade eine Firma namens SilverCar damit, das Thema Autovermietungen radikal zu vereinfachen. So wie ich deren Meldungen verstanden habe, wollen die nur ein einziges Automodel, den aktuellen Audi A4 in Farbe Silber und nur einen einzigen Tarif anbieten. Wenn die jetzt auch noch das Thema Versicherungen vereinfachen und man wirklich nur einen einzigen, immer gleichen Tagessatz bezahlt, wäre das eine fantastische Sache. Die Abwicklung soll ebenfalls drastisch vereinfacht und nur per Smartphone App abgewickelt werden.

Selbst bei leicht höheren Kosten als die Billigangebote der Konkurrenz, würde ich das wohl zuschlagen und nur noch bei denen buchen. Einfach weil das Thema Preise supereinfach zu kalkulieren wären und man jederzeit Transparenz hätte. Man müsste nicht einmal mehr vorher recherchieren, sondern wüsste schon vor der Buchung, was einen preislich erwartet.

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(Bild CC)

In meiner Wohnung wird mit Erdgas geheizt, also kenne ich das Problem nur aus Erzählungen von Eigenheimbesitzern mit Ölheizungen: Wenn man nur einmal pro Jahr oder sogar nur alle zwei Jahre eine Öllieferung bekommt, kann die Rechnung schon recht hoch werden und den ein oder anderen stellt das wohl auch finanziell vor eine hohe Belastung. Logischerweise sollte man einfach jeden Monat ein bisschen was bei Seite legen um dann die nächste Ölrechnung locker bezahlen zu können, aber nicht jeder hat wohl die notwendige Disziplin dazu.

Da man inzwischen ja eigentlich jeden Mist finanzieren kann, frage ich mich, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, gleich bei der Lieferung eine Finanzierung mit anzubieten. Wenn man bei Google danach sucht, findet man zwar ein paar Anzeigen, aber letztendlich sind das ganz normale Kredite von Banken, die nur im Zusammenhang mit der Heizöllieferung beworben werden. Wobei die das gar nicht so schlecht machen, denn die werben vor allem mit der Preisersparnis. Durch den größeren finanziellen Spielraum kann man größere Liefermengen abnehmen, was einen geringeren Preis bedeutet und man damit letztendlich trotz der zu zahlenden Zinsen noch etwas sparen kann.

Ich würde das gleich als Heizölunternehmen anbieten: Als Kunde bestelle ich bei denen und gebe an, dass ich das finanzieren möchte, dann mache ich einen Antrag und wenn der bei der Partnerbank durchgeht, dann kommen die und liefern das Öl. Zahlen muss ich dann eben meine monatlichen Raten an die Bank. Fertig und letztendlich auch nix anderes als wenn ich in einer Mietwohnung mit Ölheizung wohne. Da finanziert das eben der Vermieter.

(Bild CC)

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Mitarbeiter-Austausch

3. Oktober 2012 — 5 Comments

In kreativen Berufen wie Werbeagenturen oder Designbüros steht man sicher immer mal wieder vor der Herausforderung die Köpfe seiner Mitarbeiter und Kollegen kreativ zu behalten. Ich vermute mal, dass man dort immer versucht möglichst viel Input von Außen zu bekommen, also beispielsweise durch Messebesuche, Reisen oder andere Dinge. Aber auch in weniger kreativen Berufen kann es Sinn machen immer mal wieder über den Tellerrand zu sehen und sich extern inspirieren zu lassen.

Bei Springwise habe ich gelesen, dass es in den UK eine Initiative einer Werbeagentur gibt, verschiedene Mitarbeiter für eine Woche zu tauschen. Dazu wurde ein Website geschaffen, auf der sich interessierte Leute registrieren können und dann zu einem Stichtag entsprechende Paarungen ausgelost werden, die dann für 5 Arbeitstage den Schreibtisch tauschen.

Was bei Schülern oder in einer Werbeagentur funktioniert, könnte doch bei Mitarbeitern in “normalen” Berufen auch eine gute Idee sein. Wenn sich zwei Unternehmen finden, die nicht zu unterschiedlich sind und auch nicht zu sehr miteinander konkurrieren, könne dass doch eine ideale Möglichkeit sein, sich immer mal wieder auch von aussen inspirieren lassen.

Ich könnte mir beispielsweise gut vorstellen, dass wir einen Kollegen von NETWAYS mit jemanden aus einem anderen IT Unternehmen, am besten auch noch in einem anderen Land für eine begrenzte Zeit tauschen. Für vergleichsweise geringe Kosten würde sich meiner Meinung nach ein sehr großer Nutzen für die beiden Unternehmen und noch mehr die beiden Kollegen, die temporär ihre Plätze tauschen, ergeben.

Eventuell lässt sich ja sogar eine Geschäftsidee draus machen. Genau wie bei einem Schüleraustausch könnte man hier eine Agentur starten, die entsprechende Unternehmen aus verschiedenen Ländern zusammenbringt, die die Details koordiniert und sich um die Abwicklung kümmert. Oder vielleicht eine Website bei der man Tauschangebote und -gesuche einstellen und nach entsprechenden Gegenstücken suchen kann.

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Auf der Website Inflightfeed kann man sich über das On Board Essen bei verschiedenen Airlines informieren. Dazu gibt es auf der Site Benutzerreviews über das Essen von aktuell mehr als 80 verschiedenen Fluglinen. Gerade bei den Billigfliegern kann man sich zusätzlich zu den paar Keksen oftmals ein echtes Essen gegen Bezahlung dazu erwerben. Auch über diese Auswahlmöglichkeiten gibt die Website Auskunft. Als User kann man ebenfalls zu den verschiedenen Optionen Kommentare zum Geschmack, dem Service oder dem Preis-Leistungsverhältniss abgeben um anderen die Entscheidung zu erleichtern. Zusätzlich kann man sogar ein eigenes Bild des Essens hochladen.

Wahrscheinlich wird sich niemand wegen eines Essens für oder gegen eine Fluglinie entscheiden, wenn man sich aber unsicher ist, kann es eventuell schon den Ausschlag geben. Und natürlich ist es immer angenehm, wenn man schon vorher weiss was einen erwartet.

(viaBild CC)

Couchsurfing ist ja inzwischen fast ein Massenphänomen für Individualtouristen geworden und ich habe auch schon selbst mehrfach Leute aus dieser Community bei uns übernachten lassen. Geschäftsreisende steigen zwar lieber in Hotels ab, aber Startup Stay versucht das zumindest für Entrepreneure zu ändern.

Startup Stay beschreibt sich selbst als “a global community for entrepreneurs that travel”. Leute die in einem Startup arbeiten oder zumindest eine Startup Idee haben, können über die Site Gleichgesinnte finden bei denen sie übernachten können oder selbst Schlafgelegenheiten anbieten. Die Mitgliedschaft auf der Site gibt es nur auf Einladung und der Service soll nichts kosten. Neben der Reduktion der Reisekosten, gibt es so einen tieferen Einblick in die besuchte Gegend und es lässt sich so nebenbei noch ein prima Netzwerk aufbauen.

(via, Bild CC)

So etwas ähnliches wie ein Wedding Planer, aber für Umzüge.

Moneycrashers:

Moving is stressful, especially when you have a lot of possessions or a large house to organize. My first business was professional organizing, and moving assistance was one of the services I offered. This was a popular service, especially for seniors who find packing and moving to be physically and emotionally difficult.

How to Get Started: Start by helping someone move for free. Take pictures of everything you do, and put up a simple website advertising your services. Be sure to also obtain a testimonial from the people you help.

Next, start networking with senior centers and neighborhoods. When seniors move in, they always have to dramatically pare down their possessions. By partnering with senior living facilities, you can help incoming residents pack up their old home and move to the community.

(via, Bild CC)

Für Frequent Flier gibt es inzwischen ja schon eine Vielzahl an Services, wie die verschiedenen Foren, hunderte von Blogs oder Infodienste und verschiedene Meilenverwaltungstools. Neu scheint mir allerdings die Idee, dem Frequent Flier die lästige Arbeit bei der Buchung von Prämienflügen abzunehmen.

Aus der New York Times:

Any traveler who has tried to use frequent flier miles for a free ticket knows how frustrating that process can be. On top of the blackout dates and limited availability, there are fees for everything from fuel surcharges to last-minute bookings.

Spotting an opportunity, a handful of frequent flier fanatics are using their expertise to hunt down and book those award seats for you. “When you do this all day you begin to know which routes have availability, and the ins and outs of the computer systems,” said Gary Leff, a mileage hound who started BookYourAward.com about three years ago. Business has been so brisk he recently took on a partner.

(via, Bild CC)

Noch ein interessantes Abo Commerce Model, leider nur in den USA:

Lucky Bloke’s condom subscription service delivers condoms in six-packs straight to your house. Mix and match them to create your own personal collection of tried and true favorites, new products, or a bit of both. Lubricant can be added as well. Your custom assortment will arrive, discreetly packaged, each month. You can set it and forget it – or login in to your Account Dashboard on the website to easily change your subscription.

Die Weltrettung funktioniert übrigens, indem 10% der Einnahmen an Hilfsorganisationen gespendet werden.